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2008-11-06 - Stadtpost Rödermark - Dichter Rauch quillt aus der Petruskirche |
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Rödermark (cok) Qualm dringt aus der evangelischen Petruskirche in Urberach, Menschen sind in den Flammen eingeschlossen – dies war das Szenario der Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Urberach. Es erinnerte mehr an eine Szene aus einem Katastrophenfilm, als an eine Probe. Wenige Minuten nach dem Alarm waren zwei Trupps mit insgesamt 20 Feuerwehrleuten am Ort des Geschehens.
Dort quoll Rauch, der durch Nebelmaschinen simuliert wurde, aus den Kirchenfenstern. Eilig wurden Feuerwehrschläuche ausgerollt, Atemschutzgeräte aufgesetzt und die ersten Feuerwehrleute gelangten ins Gebäude. Mehrere Augenblicke lang folgte erwartungsvolle Stille vor der Kirche, ehe die ersten der insgesamt vier Verletzten von Feuerwehrleuten aus den „Flammen" gerettet wurden. Auch die Johanniter aus Nieder-Roden waren inzwischen vor Ort und versorgten die Opfer, deren Brandwunden dank Markus Tillmann realistisch wirkten.Mit diesem Szenario, das von Karsten Klünder und Peter Sondermann geplant wurde, sollten die Schwerpunkte Innenangriff und Menschenrettung der Ausbdung noch einmal geübt werden, ehe es mit dem theoretischen Unterricht im Winter weitergeht. Wichtig sei das Zusammenspiel mehrerer Trupps und das systematische Absichern des Raumes, betonte Einsatzleiter Jörg Seitel. Hierfür wurde natürlich ein großer Raum gebraucht. Dankbar äußerte sich Sondermann darüber, die Kirche für die Übung nutzen zu können. Dies hatte Carmen Brössler, Erste Vorsitzende des Kirchenvorstands, möglich gemacht.Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Der Einsatzleiter zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ausgang der Übung. Er freute sich, dass alles wie geplant abgelaufen war und alle Verletzten binnen kurzer Zeit gerettet werden konnten.


Stadtpost Fotos Corinna Klingler
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