| 2009-01-02 - Offenbach Post - Silvesterbrände auf Balkon und Aldi-Dach |
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Silvesterbrände auf Balkon und Aldi-Dach Zwei Einsätze kurz hintereinander in der Neujahrsnacht / Feuerwehrmann rutscht auf gefrorenem Löschwasser aus Rödermark (eh) - Silvesterraketen haben in der Neujahrsnacht zwei Brände in Rödermark ausgelöst. Die Freiwillige Feuerwehr löschte einen brennenden Balkon am Breidertring und mehrere Glutnester im Dach des Urberacher Aldi-Markts. Um 0.15 Uhr wurde die Feuerwehr Ober-Roden zum ersten Einsatz des neuen Jahres ins Breidert gerufen: Auf einem Balkon im 3. Obergeschoss war eine Leuchtrakete eingeschlagen und hatte abgestellte Gegenstände in Brand gesetzt. Die Bewohner waren nicht zu Hause. Während die Flammen vom Teleskopmast aus bekämpft wurden, betraten weitere Einsatzkräfte die Wohnung und verhinderten eine Ausbreitung des Brandes nach drinnen. Als komplizierter erwies sich die Lage beim Aldi-Markt an der Ober-Rodener Straße. Dort hatten Zeugen gegen 0.30 Uhr Rauchschwaden bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. "Von außen her war der Brandherd kaum ersichtlich", berichtet Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod. Der brandauslösende Silvesterknaller war zwischen die Ziegel und die Innenhaut des Dachs eingedrungen. Die Einsatzkräfte mussten Teile der Isolierung abtragen, um die Glutnester zu beseitigen. Die Polizei bezifferte den Brandschaden in einer ersten Schätzung auf 15 000 Euro. Ob Löschwasser in den Verkaufsraum eingedrungen ist und Ware beschädigt hat, war an Neujahr noch nicht bekannt. Prellungen und blaue Flecken trug ein Feuerwehrmann davon. Auf dem Parkplatz war er auf gefrorenem Löschwasser ausgerutscht. Der Bereitschaftsdienst des städtischen Betriebshofs wurde verständigt, um die eisglatte Fläche abzustreuen. Für die Feuerwehr zog sich der Aldi-Einsatz gut vier Stunden hin, weil die Glutnester nur schwer erreichbar waren. Etwa sechs bis acht Quadratmeter Dachfläche über dem Eingangsbereich mussten geöffnet werden. Nach den Löscharbeiten sicherten die Einsatzkräfte das Loch mit einer Plane, um die Dachkonstruktion vor Witterungsschäden zu schützen. Erst gegen 4.30 Uhr waren sie wieder auf der Wache. 36 Feuerwehrleute aus Ober-Roden und eine ungenannte Zahl an Kollegen aus Urberach waren im Einsatz. www.op-online.de MaTi |
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